Seit dem 7. Jahrhundert entwickelten sich zwischen Muslimen und Christen enge Kontakte. In manchen Regionen lebte man in direkter Nachbarschaft, oft sogar in gemeinsamen Siedlungen. Händler, Pilger, Kriegsvolk und Gelehrte trafen auf ihren Reisen auf den jeweils anderen Kulturkreis und berichteten davon. Kay Peter Jankrift beschreibt anschaulich das ganze Spektrum des Mit- und Gegeneinanders von Muslimen, Christen und Juden bis zur Geburt des Osmanischen Staates Anfang des 16. Jahrhunderts. Dabei verwendet er europäische aber auch bei uns bisher meist unbekannte orientalische Quellen. Er erzählt von arabischer Medizin und Gewürzhandel, von Kreuzzügen und Pilgerreisen in das Heilige Land. Zusammenleben und Krieg, Unterschiede und gegenseitige Einflüsse zeigen, wie vielfältig die Kontakte Europas und des Orients im Mittelalter waren und welche enorme Chancen es bot.
Die Epoche der Kreuzzüge ist geprägt von einer immensen Bautätigkeit, verbunden mit einer intensiven Auseinandersetzung zwischen westlicher und östlicher Baukunst. Importierte Konzepte westlichen Städte- und Burgenbaus der Romanik und Gotik trafen dabei auf eine lange byzantinische und islamische Bautradition, die aus einem reichen antiken Erbe schöpfen konnte, das gerade im östlichen Mittelmeerraum mit vielen gut erhaltenen Baudenkmälern präsent war.
Dadurch wurde diese Region zu einem der Brennpunkte mittelalterlicher Architekturentwicklung mit vielerlei Auswirkungen auf Europa, vor allem im Bereich des Wehrbaus. Das Buch stellt die wichtigsten Städte und Burgen der Epoche anhand von Beiträgen internationaler Fachautoren vor. Das Spektrum umfasst dabei alle Kreuzfahrerstaaten von Griechenland bis Jordanien einschließlich des Königreichs Kleinarmenien und ihre islamischen Nachbarregionen. Hierbei werden die Ergebnisse neuester Forschung präsentiert, viele davon zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum. Einleitende Kapitel zur Geschichte und Baugeschichte der Epoche erläutern die Hintergründe. Die behandelten Objekte werden auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes mit zahlreichen Fotos, Zeichnungen und Grundrissen dargestellt. Die Bauwerke dieser Zeit wurden bisher noch nie kulturübergreifend behandelt. Die Zusammenschau westlicher, armenischer und islamischer Baukunst eröffnet dabei völlig neue Perspektiven.
Dieser Band beinhaltet die Original Osprey Bände "Knight Hospitaller I" und "Knight Hospitaller II" aus der Reihe "Men at Arms" in deutscher Übersetzung.
Gegründet wurde der Johanniterorden von italienischen Kaufleuten Ende des 11. Jahrhunderts. Ursprünglich mildtätig, traten vor der Erfahrung des ersten Kreuzzuges auch militärische Aufgaben hinzu. Die Ritter des Ordens wurden zu exzellenten Kriegern, zu Lande, später auch zu Wasser. Ihre Entwicklung, Ausrüstung und das Alttagsleben werden im Buch mit zahlreichen Abbildungen ausführlich beschrieben.
Die Gebete der Malteser-Tradition bilden einen reichen Schatz der Kirche. Sie sind auf dem Boden dieser Welt aus der Grundgewissheit gewachsen, dass Glaube und Menschendienst einander bedingen - so der Kaplan der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens. Das Manuale präsentiert neben den originären Malteser-Gebeten eine umfangreiche Sammlung von Gebeten zu unterschiedlichsten Themen und Anlässen. Darüber hinaus vermittelt die Handreichung Wissenswertes rund um den Malteser-Orden und seine Geschichte, darunter einen historischen Überblick sowie Auszüge aus den Ordensregeln und dem Aufnahmezeremoniell.
Kights of Jerusalem: The Crusading Order of Hospitallers 1100-1565, dieses Buch gibt einen guten Einblick in einen der größten und mächtigsten Orden der Kreuzritter Geschichte.
Es beschreibt detailreich das Leben des Hospitaliter Ordensritter in Friedens sowie in Kriegszeiten.
Viele Schwarz Weiss Zeichungen und Farb Fotos geben einen noch bessern Einblick in die damalige Zeit.
Das Buch ist komplett in Englisch.
Das Rittertum hat die Kultur und Lebensart des europäischen Kontinents nachhaltig geprägt; Ritter und die ritterliche Welt beschäftigen unsere Fantasie bis heute - in Büchern, Spielen, Filmen. Der Ritter erscheint als Identifikationsfigur und Verkörperung einer idealen Lebensform. Was sind die Ursprünge dieses Phänomens? Was machte die ritterliche Welt aus, und wie hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte gestaltet?
Josef Fleckenstein, der Nestor der europäischen Rittertumsforschung, beschreibt und analysiert den historischen Prozess, in dem sich der "Miles", der einfache Krieger des frühen Mittelalters, zunächst zum Vasallen und schließlich zum gepanzerten Krieger zu Pferde wandelt. Damit verbunden ist die Entstehung einer neuen Ethik, die nicht die Herkunft, sondern - unter dem Einfluss des Christentums und der mittelalterlichen Kirche - Verdienst und Bewährung in den Vordergrund stellt.
Fleckenstein zeigt, wie sich ganz allmählich eine neue Lebensweise, neue Formen der Gemeinschaftsbildung, ein neues Erziehungsideal und ein neuer Bildungskanon herauskristallisieren, an deren Prägung auch Kleriker und Frauen Anteil haben. In der Mode und im Wappenwesen, in Zeremonien wie Ritterschlag und Ritterweihe und im Turnier als ritterlichem Kampfspiel findet eine neue Ästhetik ihren Ausdruck, und mit den Kreuzzügen gleichen sich die Vorstellungen einander an: Es bildet sich ein europäisches Rittertum heraus.
Fleckensteins besonderes Interesse gilt den Entstehungsbedingungen, den Übergängen in der Entwicklung und dem europäischen Moment. Der Ritter, so seine zentrale These, ist beides: Produkt und Idealtyp seiner Epoche. Mit diesem reich bebilderten Band legt er die Essenz seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Epoche vor: konzentriert, klar und zugleich anschaulich in der Schilderung.
Im Hinblick auf das für 1999 vorgesehene 900-jährige Jubiläum des Johanniterordens, erscheint das Buch. Der Autor verfolgt deren Spuren sowie die mit ihm in engem Zusammenhang stehenden Tempelritter. Dabei interessierte ihn nicht nur das historische Umfeld des unmittelbaren Geschehens, sondern auch die in großen geschichtlichen Darstellungen zu kurz kommenden Details. Der Leser erfährt über die Entstehung und Entwicklung der beiden multinationalen Ritterorden vom Mittelalter bis in die heutige Zeit, über die Auseinandersetzung zwischen Abendland und Orient. Auch auf die noch vorhandenen Bauwerke wird in Wort und Bild hingewiesen.
Das vorliegende Buch möchte Sie, liebe Leser und Leserinnen, mit dem alltäglichen Leben der Adligen, Kleriker, Mönche und Nonnen, der reichen und armen Bürger und der Bauern im Mittelalter und mit deren Wohnstätten, seien es die Burgen, die Klöster, die Städte und die Dörfer auf dem Lande vertraut machen. Zudem wird die Mode der unterschiedlichen Stände erklärt und ein Blick in die verschiedenen Kochtöpfe geworfen. Welche Strafen standen überdies auf welche Verbrechen? Und wie wurde ein angeblicher Täter überführt? Außerdem werden das allgemeine Bildungssystem, die verschiedenen Berufe in der Stadt, die ärztliche Versorgung und die zuweilen sehr fragwürdigen Heilungsmethoden gegen die Lepra, Pest und Syphilis behandelt. Und selbstverständlich kommt in diesem Werk die Liebe ebenfalls nicht zu kurz.